Aktuelles

Auf dieser Seite finden Sie immer die anstehenden Vorträge, Exkursionen und andere Neuigkeiten zum MAV.

 

Exkursion nach Bonn am 13. Januar 2018

Im Mittelpunkt der Exkursion steht ein gemeinsamer Besuch der aktuellen Sonderausstellung “Die Zisterzienser. Das Europa der Klöster” im Rheinischen Landesmuseum in Bonn. Die Anmeldung können Sie sich gerne hier herunterladen. MAV-Exkursion_Bonn

 

 Die Vortragsreihe MAV 2017/18 hat wieder begonnen!

Vortragsreihe MAV 2017/18 Die Vortragsreihe des Mannheimer Altertumsvereins mit spannenden Vorträgen zur lokalen und regionalen Geschichte sowie zur Archäologie und Kunstgeschichte beginnt wieder am 14. September 2017. Das ausführliche Programm liegt ab Ende August in den Reiss-Engelhorn-Museen aus oder Sie können sich den Flyer hier herunterladen.

MAV Vorträge 2017-2018

 

Do 07.  Dezember 2017 / Museum Zeughaus C5 / Florian-Waldeck-Saal / 19 Uhr

Prof.Dr. Christoph Strohm, Theologisches Seminar, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Die Eigenart der Reformation in der Kurpfalz

Die Reformation wurde in der Kurpfalz vergleichsweise spät eingeführt. Ihr Profil gewann die Reformation hier in engem Austausch mit Resteuropa. So kam es in den Jahren nach 1559 zum Übergang von dem reichsrechtlich abgesicherten lutherischen Protestantismus zum calvinistisch-reformierten Protestantismus. Eine wesentliche Rolle dabei spielten westeuropäische Glaubensflüchtlinge, die seit 1562 in der Kurpfalz aufgenommen wurden.

 

Am 21.-22. September 2017 fand eine

Gemeinsame Tagung des Mannheimer Altertumsvereins von 1859  und des Historischen Instituts der Universität Mannheim

statt zu

Deutsche Humanisten, Martin Luther und die Macht der Medien

Informationen zur Tagung unter folgendem Link:

Luthertagung 21.-22.Sept.2017

 

Seit Oktober 2017:

Mannheimer Geschichtsblätter Band 33: 

Hrsg. Alfried Wieczorek, Ulrich Nieß, Hermann Wiegand

05-055_300dpiDer Band ist der verdienten Historikerin Dr. Grit Arnscheidt zu ihrem 80. Geburtstag gewidmet und lenkt den Blick auf viele ihrer Forschungsgebiete, etwa auf die Revolution von 1848, deren Spiegelung in der Karikatur oder die damalige Akteurin Amalie Struve, die lange nur im Schatten ihres Ehemannes wahrgenommen wurde.

Beiträge über die Freimaurererei in Mannheim, die vergessene Großherzogliche Gemäldegalerie im Schloss, den Kurpfälzischen Hofkanzler von Hallberg, die Berufung Allesandro Collinis an den Hof oder die Kirche St. Peter bereichern die Forschung zur Mannheimer Stadtgeschichte.

Aus den Sammlungen und Aktivitäten von Grit Arnscheidts langjähriger Wirkungsstätte, den Reiss-Engelhorn-Museen, werden besondere Exponate vorgestellt, darunter antike Darstellungen starker Frauen. Ein Bericht über die Exhumierung von Anna Maria Luisa de´Medici lässt die technikgestützten Möglichkeiten modnerner Museumsarbeit erkennen. Zu welchen Erkenntnissen auch die schmaleren Wege der Forschung führen, zeigen ein studentisches Hochzeitsgedicht für Jung-Stilling oder die Erläuterung der eigenwilligen Orthographie in den Briefen des berühmten Mannheimers Albert Bassermann.

Warum die Jubilarin die Kurpfalz zu ihrer Wahlheimat erkor, offenbart vielleicht eine Lobrede, die schon 1671 die typischen, liebenswürdigen Charakterzüge der Kurpfälzer betonte.

 

 

Mannheimer Geschichtsblätter Band 32: 

Hrsg. Alfried Wieczorek, Ulrich Nieß, Hermann Wiegand, Günter Eitenmüller

05-016_300dpi Der zweite Halbjahresband 2016 belegt ein weiteresMal, dass dem historisch forschenden Blick jede materielle Hinterlassenschaft menschlichen Tuns eine Quelle möglicher Erkenntnis ist, vom steinernen Prunkbau bis zum einfachen Blatt beschriebenenPapiers. Der glücklicherweise erhaltene Brief einer Putzmacherin aus Mannheim, adressiert an Goethe inWeimar, berichtet vom mühsamen Leben eineralleinstehenden Frau „aus dem Volke” im Mannheim der Kurfürstenzeit.

Mut, erwachsen aus Status und Verpflichtung seines Amtes, zeigte auch der hier vorgestellte Johann Georg Hörner, Bürgermeister von Seckenheim, im zähen
Kampf um das Wohlergehen seiner Gemeinde und dieFreiheit seines Landes.
Ein hoher sozialer Status überwindet die Grenzen von Geschlechterrollen, wie am Beispiel von Kaiserin Cixizu sehen ist. Künstlerische Betätigung, für Frauen
lange Jahrhunderte verpönt, wurde von ihr geradezu erwartet; die Reiss-Engelhorn-Museen bewahren einige ihrer Werke, hier werden sie vorgestellt.
Drückt sich das finanziell abgesicherte Statusbewusstsein eines stolzen Bürgertums im Stadtbild aus wie in Mannheim am Ende des 19. Jahrhunderts, entstehen Schöpfungen wiedie des Architekten Bruno Schmitz. Seiner aufs Repräsentative gerichteten, kaum begrenzten Imagination gelangen Gebäude wie der Rosengarten, dessen ursprüngliche Gestalt hier unter anderem in Bildern festgehalten ist. Ein neues Forschungsprojekt widmet sich den
römischen Grabsteinen in den Reiss-Engelhorn-Museen, ein Beitrag eröffnet erste Einblicke.

 

 

 

weiters zuletzt erschienen:

Mannheimer Geschichtsblätter Sonderveröffentlichung 9 /(Publikationen der Reiss-Engelhorn-Museen Band 84):

Hrsg. Hermann Wiegand, Alfried Wieczorek, Wilfried Rosendahl

Dr. Ursula Koch: Das frühmmittelalterliche Gräberfeld am Elkersberg

9783867050838Die umfangreichste Quellengattung zur Geschichte des frühen Mittelalters, in dem die Grundlagen unseres heutigen Siedlungsbildes geschaffen wurden, sind die Gräber. Von unschätzbarem Wert sind sie für die rechtsrheinischen Gebiete des fränkischen Merowingerreichs, über die es kaum schriftliche Nachrichten gibt, und in besonderem Maße für die strategisch bedeutende Region an Rhein und Neckar. Um diese Quellen zu erschließen reicht es nicht, sie auszugraben. Die Ergebnisse einer archäologischen Untersuchung müssen dokumentiert, aber auch für alle zugänglich ediert werden. Der vorliegene Band zum frühmittelalterllichen Gräberfeld am Elkersberg in Wallstadt, ab 1966 in Mannheim-Vogelstang, fasst alle Nachrichten über die Grabungen des Mannheimer Altertumsvereins in der Mitte des 19. Jhs. zusammen. Die in den 60er Jahren des 20. Jhs. archäologisch untersuchten 443 Gräber werden ausführlich in Text und Bild vorgestellt. Der Band schließt mit einer Übersicht der Befunde und Funde.

 

 

 

 

 

Rhein-Neckar-Kreis – Bausteine zur Kreisgeschichte Band 11:

Marquard Freher (1565-1614) – Historiker, Jurist und Dichter der Kurpfalz Hrsg.: Jörg Kreutz, Hermann Wiegand

Um 1600 warMarquard_Freher die Kurpfalz ein bedeutendes Zentrum des deutschen Späthumanismus. Unter ihren führenden Gestalten ragt der in Augsburg geborene Jurist, Historiker und Dichter  Marquard Freher (1565-1614) als eine der wichtigsten Persönlichkeiten heraus. Er ist einer der oft unterschätzten Polyhistoren, die mit ihrer umfangreichen wissenschaftlichen Sammel- und Erschließungstätigkeit den Boden für die Entwicklung der Geisteswissenschaften in der Frühen Neuzeit bereiteten. Mit seiner Origines Palatinae (zuerst 1599) wurde er in den Augen seiner Zeitgenossen, aber auch der Nachwelt zum Vater der “pfälzischen Geschichtsschreibung”. Aus Anlass des 400. Todestages von Marquard Freher veranstalteten der Mannheimer Altertumsverein von 1859 und das Kreisarchiv des Rhein-Neckar-Kreises 2014 in Ladenburg ein interdisziplinär ausgerichtetes wissenschaftliches Kolloquium zu Wirken und Werk Frehers. Dieser Band umfasst alle Tagungsbeiträge.

 

 

 

 

 

 

In omnibus veritas: 250 Jahre Kurpfälzische Akademie der Wissenschaften in Mannheim (1763 – 1806).

Hrsg. Jörg Kreutz, Wilhelm Kreutz, Hermann Wiegand. Wellhöfer Verlag, Mannheim 2014.

135_Titel_web Der vorliegende Sammelband beleuchtet die Geschichte der im Oktober 1763 von Kurfürst Carl Theodor gestifteten Kurpfälzischen Akademie der Wissenschaften, die bis zu ihrer Vereinigung mit der Kurbayerischen Akademie der Wissenschaften im Jahr 1803 zu den herausragenden wissenschaftlichen Institutionen Europas zählte. Vereint werden erstmals Beiträge über die Forschungen der wichtigsten Mitglieder der Historischen, der Physikalisch-Naturwissenschaftlichen und der Meteorologischen Klasse der Mannheimer Akademie, ebenso über die mit ihr eng verbundene Deutsche Gesellschaft und über ihre Verflechtung mit dem Netzwerk der europäischen Aufklärung. Das Verzeichnis aller Mitglieder, die Zusammenstellung aller Preisfragen, das Inhaltsverzeichnis aller zwischen 1766 und 1794 erschienenen Bände der Akademie-Abhandlungen ergänzen die profunden Porträts ihrer Repräsentanten sowie die Geschichte ihrer Auflösung und die der 1909 gegründeten Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Das aus Anlass der 250. Wiederkehr der Akademiegründung vom Mannheimer Altertumsverein initiierte Buch erinnert an diese wichtige Epoche der kurpfälzischen Wissenschaftsgeschichte.