MAV-Vortragsreihe

13.02.2020, 19 Uhr

Museum Zeughaus C5 / Florian-Waldeck-Saal

Von Java nach Mannheim – Gabriel von Max und die Suche nach dem Ursprung des Menschen

Prof. Dr. Wilfried Rosendahl, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

Die Entdeckung des Neandertalers im Neandertal bei Düsseldorf im August 1856 markiert den Beginn der wissenschaftlichen Spurensuche nach dem Ursprung des Menschen. Während heute selbstverständlich ist, dass unsere Stammesgeschichte in Afrika begann, glaubte man zu Beginn des 19. Jahrhunderts, dass dieser in Asien zu finden sei. Neben einem Überblick über die frühen Funde und deren Geschichte wird im Rahmen des Vortrages gezeigt, wie es auf Java zur Entdeckung des Java-Menschen (Pithecanthropus erectus) kam, welche Rolle dabei der Evolutionsbiologe Ernst Haeckel spielte und was der Künstler Gabriel von Max damit zu tun hat.

 

Buchvorstellung und Vortrag

14.02.2020, 19 Uhr

Kurpfälzisches Museum Heidelberg, Großer Salon

Eintritt frei

Das Kreisarchiv Rhein-Neckar-Kreis und der Mannheimer Altertumsverein laden zur Präsentation des neuerschienenen Tagungsbandes „Die Kurpfalz im Dreißigjährigen Krieg“ ein.

Jörg Kreutz, Wilhelm Kreutz, Hermann Wiegand (Hg.): Die Kurpfalz im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648). Beiträge des Ladenburger Kolloquiums vom 22. und 23. November 2018. (Bausteine zur Kreisgeschichte, Band 12), 388 S., 2020.

Mitgliedspreis: 20,00 €    Buchhandelspreis: 29,00 €

Im Anschluss hält Prof. Dr. Hermann Wiegand den Abschlussvortrag zur Ausstellung „Königskinder. Das Schicksal des Winterkönigs und seiner Familie“:

„Karl Ludwig und der Wiederaufbau der Kurpfalz nach dem Dreißigjährigen Krieg“

Der Vortrag beleuchtet die Situation der Kurpfalz nach den Verheerungen des Dreißigjährigen Krieges und die beträchtliche Wiederaufbauleistung Kurfürst Karl Ludwigs (1617-1680), des zweiten Sohnes Friedrichs V. und der Elizabeth Stuart Schwerpunkte bilden dabei die Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie die Religionspolitik. Ein besonderes Augenmerk legt der Vortrag auf bisher vernachlässigte Aspekte der Kulturpolitik und auf einen Heidelberger Professorenkreis, der die Politik Karl Ludwigs propagandistisch begleitete.

 

„Deutsch-Französische Geschichte(n)“

Neues Veranstaltungsprogramm für das 1. Halbjahr 2020

Der Mannheimer Altertumsverein von 1859 hat vor einem Jahr am deutsch-französischen Tag, einen Kooperationsvertrag mit dem Institut Français Mannheim, dem MARCHIVUM, den Reiss-Engelhorn-Museen, dem Lehrstuhl für Spätmittelalter und Frühe Neuzeit der Universität Mannheim und dem Kreisarchiv Rhein-Neckar-Kreis geschlossen.

Der kulturelle Austausch zwischen Frankreich und der Rhein-Neckar-Region hat eine lange und wechselseitig fruchtbare Tradition. Über Kriege und schwere Zeit hinweg hat er immer wieder das Verbindende und das Gemeinsame gestärkt. Im Geiste dieser Tradition haben sich die Kooperationspartner des Programms „Deutsch-Französische Geschichte(n)“ zusammengefunden, um sie zu bewahren, an sie zu erinnern und sie weiter zu beleben.

Hier können Sie sich das Veranstaltungsprogramm von Februar bis Juli 2020 herunterladen.

 

Neuerscheinung

Ab sofort können Sie an der Kasse im Museum Zeughaus C5 die jüngste Neuerscheinung der Sonderveröffentlichungen der Mannheimer Geschichtsblätter erhalten:

Andreas Krock: Mannheims Belle Époque. Tanz und Taumel einer Epoche

War Mannheim zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert eine Großstadt fast amerikanischer Ausprägung? Viele Erfinder und Firmengründer, junge Arbeiter, emanzipierte Frauen und betuchte Damen suchten hier ihr Glück. Andreas Krock verwebt in dem umfänglich bebilderten Band deren Biografien mit den Wandlungen dieser Zeit zu einem äußerst aufregenden Kapitel Stadtgeschichte.

Die Entwicklung von der ehemaligen Residenzstadt zur aufstrebenden Industrie- und Wirtschaftsmetropole zwischen 1870 und 1914 erscheint wie ein Kaleidoskop unterschiedlicher positiver und negativer Facetten. Das Image der Industriestadt haftet Mannheim bis heute an. Doch war es damals gerade dessen enorme Antriebskraft und die damit verbundene Aufbruchsstimmung, die die Stadt an Rhein und Neckar zu etwas ganz Besonderem machten. Erscheinungsbild, Kulturleben, Vergnügungsangebot und Außenwahrnehmung profitierten in erheblichem Maße davon, bis der Erste Weltkrieg eine jähe Zäsur setzte.

Museumsausgabe: 20,00 €

 

Exkursion nach Karlsruhe am 29.02.2020

Ende Februar bieten wir eine Tagesfahrt nach Karlsruhe an und besuchen dort sowohl die Ausstellung „Kaiser und Sultan. Nachbarn in Europas Mitte 1600 – 1700“ im Badischen Landesmuseum als auch die Ausstellung „Hans Baldung Grien. heilig / unheilig“ in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe.

Die Anmeldung können Sie sich gerne hier herunterladen.

 

Neuererscheinung

Jetzt auch für Kinder von 8 – 12 Jahren

Rätselheft durch die „Versunkene Geschichte. Archäologie an Rhein und Neckar“ in den Reiss-Engelhorn-Museen

Wie Forscher können 8-12-jährige Kinder aktiv erkunden, wie die Menschen von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter gelebt haben und mit Rätseln und spielerischen Aufgaben entdecken, welche spannenden Funde die Archäologen in Mannheim und in der Region aus der Zeit bis ins frühe Mittelalter ausgegraben haben.

Das Rätselheft ist ab sofort für 1,- € an der Kasse im Museum Weltkulturen D5 in den Reiss-Engelhorn-Museen erhältlich.

Auch dank der Unterstützung von privaten Spendern hat der Mannheimer Altertumsverein von 1859 die Finanzierung des zweiten Rätselheftes übernehmen können und leistet einen wertvollen Beitrag zur Förderung der museumspädagogischen Arbeit der Reiss-Engelhorn-Museen.

Weitere Informationen zu unserem Angebot für Kinder finden Sie hier.

Vortragsreihe MAV 2019/20 Die Vortragsreihe des Mannheimer Altertumsvereins mit spannenden Vorträgen zur lokalen und regionalen Geschichte sowie zur Archäologie und Kunstgeschichte. Die Vortragsreihe startet am 19. September 2019. Das ausführliche Programm liegt ab sofort in den Reiss-Engelhorn-Museen aus oder Sie können sich den Flyer hier herunterladen.

Vortragsreihe MAV 2019/20

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Geschichte des Vereins

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Der Mannheimer Altertumsverein wurde 1859 zum Zweck der wissenschaftlichen Erforschung der Mannheimer Stadtgeschichte und der kurpfälzischen Landesgeschichte in Form von Grabungen und der Sammlung von “Altertümern” gegründet. In den 1920er Jahren erhielt der Verein Bestände aus dem städtischen Besitz und legte damit den Grundstock für die Sammlungen der Reiss-Engelhorn-Museen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verein als “Gesellschaft der Freunde Mannheim und der ehemaligen Kurpfalz” neugegründet. Eine ausführliche Chronologie zur Vereinsgeschichte finden Sie hier.

Unser Vorstand

Prof. Dr. Hermann Wiegand

Vorsitzender

Prof. Dr. Wilhelm Kreutz

2. Vorsitzender

Prof. Dr. Alfried Wieczorek 

2. Vorsitzender

Gerald Rehn

Schatzmeister

Prof. Dr. Hermann Wiegand

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Prof. Dr. Wilhelm Kreutz

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Exkursionen zu Sonderaustellungen und historisch interessanten Orten

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anregenden Vorträgen mit neuesten Erkenntnissen zu kultur-historischen Themen

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