MAV-Adventskalender
Wer erinnert sich nicht aus seiner eigenen Kindheit an den aufregenden Augenblick der weihnachtlichen Bescherung? Unter allen Spielsachen warteten immer auch Bücher auf Groß und Klein. Dazu gehören viele qualitätvolle Kinderbücher, deren Bilder und Texte heute oft längst vergessen sind. Die einst so geliebten Bücher sollen mit diesem Adventskalender in der Gegenwart erneut in Erinnerung gerufen werden oder erstmals zu Neuentdeckung einladen. Die vorgestellten Bücher sind Teil der Weihnachtssammlung von Rosemarie Wiegand. Der Mannheimer Altertumsverein wünscht allen eine entspannte Adventszeit und ein fröhliches Weihnachtsfest.
Vortragsreihe 2026/2027 Ab September 2026 lädt der MAV wieder zu spannenden und abwechslungsreichen Themenabenden ein. Von den Schamanen Sibiriens über die Geschichte der Pfalz bis hin zu Gewürzen, Literatur und den Zeugen Jehovas – das neue Vortragsreihe bietet interessante Einblicke in ganz unterschiedliche Themenwelten.
Inhalt (Auswahl)
Jutta Schwan: Ein fürstlicher Schatz aus Jahrhunderten: Die Zweibrücker Bibliotheca Palatina
Klaus Fanz: „Die annere kumme noch …‟. Das Versteck der jüdischen Familie Herzberg aus Mannheim in Ziegelhausen
Anja Gillen: „Wie Tag und Nacht – Mannheim in den Goldenen Zwanzigern‟ – Eine Ausstellung
Andrea Bergen und Thomas Throckmorton: Mannheim GeoGeschichten. Ein Citizen Science-Projekt des MARCHIVUM
Hanspeter Rings: Johann Wolfgang von Goethe zum 275. Geburtstag. Goethe und das kulturelle Leben in Mannheim. Mit Zitaten des Dichters zum Lauf der Zeit
Wilfried Rosendahl und Cédric Rosendahl: Saurier in Mannheim und die Rückkehr eines „Kronjuwels“ aus dem Naturalienkabinett von Kurfürst Carl Theodor
Ursula Koch und Nabi Marie Bauermeister: Mannheim-Straßenheim Flur „Aue‟ – Nachtrag zum ältesten fränkischen Gräberfeld im Stadtgebiet
Köstlichkeiten der Kurpfalz
Robertus Keuchenius – Deliciae Palatinae
Hrsg. von Johannes Büge, Peter Mathes, Wilfried Schouwink
und Hermann Wiegand
Band I Edition
Band II Kommentar
Der niederländische Späthumanist Robertus Keuchenius (1636–1673) verfasste während eines Aufenthaltes in der Kurpfalz, vor allem in Heidelberg und Mannheim, über einhundertfünfzig Gedichte, die eine poetische Topographie der Pfalzgrafschaft bei Rhein bieten. Sie stellen einen einzigartigen Fundus für die Kurpfalz wenige Jahrzehnte vor dem Pfälzischen Erbfolgekrieg dar. In der neulateinischen Literatur gibt es wenig Vergleichbares. Die Ausgabe bietet eine Erstedition des Textes mit Übersetzung und Kommentar.
ISBN 978-3-86809-192-2 / 507 Seiten, zahlr. Abb., gebunden / gebunden / Mattes Verlag Heidelberg 2024 / 48,00 € inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
Mannheimer historische Schriften. Band 12
Rosmarie Günther: Ein „deftiges Mitmenschenherz“. Alice Bensheimer – eine Biografie
Alice Bensheimer erlangte ihre besondere Bedeutung durch ein enormes ehrenamtliches Engagement für die Stadt Mannheim in der Armenfürsorge und deutschlandweit mit Ihrer Arbeit als Schriftführerin des Bundes Deutscher Frauenvereine (BDF). Innerhalb von fünf Jahren überzeugte sie die verantwortlichen Stadtväter so von ihrer Arbeit in der Armenpflege, dass sie Aufnahme in der kommunalen Verwaltung fand, eines der zentralen Ziele der Frauenbewegung. Als Schriftführerin im Bund Deutscher Frauenvereine, ein Amt das sie von 1905 bis 1931 innehatte, machte sie sich für diesen Verband unentbehrlich und wurde so zur Seele der frühen Frauenbewegung.
Ihre besondere Begabung war ihre Fähigkeit Menschen, Vereine, Behörden und sonstige Einrichtungen miteinander zu vernetzen, wenn nötig, zu vermitteln oder sogar neu zu gründen. Ihre Arbeit bewirkte Synergieeffekte, die, ohne eine solche Persönlichkeit wie sie, der man gerne etwas zu Gefallen tat, nie zu erreichen gewesen wären. Bei allem persönlichen Engagement in der Frauenbewegung und für die Stadt Mannheim verlor sie nie ihr übergeordnetes Ziel aus den Augen, nämlich Frauen durch Erfahrungslernen „aus der Enge des Hauses in das Getriebe der Welt“ zu bringen.
Neben der eigentlichen Biografie werden stadtgeschichtliche Aspekte, die Entwicklung der frühen Frauenbewegung, Fragen der jüdischen Lebenswelt und sozialgeschichtliche Probleme behandelt.
Hrsg. von Hermann Wiegand, Wilhelm Kreutz sowie dem Mannheimer Altertumsverein von 1859, Reiss-Engelhorn-Museen und MARCHIVUM
ISBN 978-3-95505-444-1 / 448 Seiten mit 105 Schwarz-Weiß-Abbildungen, fester Einband / 2024 / 29,80€ inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
Franz-Schnabel-Preis zur Erinnerung an den bedeutenden Mannheimer Historiker und Ehrenbürger Franz Schnabel. Auf diese Weise soll das Interesse an der Geschichte der eigenen Heimat bei Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern entschieden gefördert werden – bei erfreulich steigenden Bewerberzahlen. Dieses Jahr konnten drei junge Damen für weit überdurchschnittliche Qualifikationsarbeiten ausgezeichnet werden:
Ein 1. Preis für die Masterarbeit von Stefanie Straubinger: „Kirchenmusik im Nationalsozialismus in der Metropolregion Rhein-Neckar“.
Erstmals wird mit dem Franz-Schnabel-Preis eine musikwissenschaftliche Arbeit (Master-These) ausgezeichnet, die an der Musikhochschule Mannheim erarbeitet wurde. Diese quellennahe Arbeit untersucht auf sehr hohem Niveau die Rolle der Kirchenmusik in der Metropolregion Rhein-Neckar in der NS-Zeit mit einem deutlichen Schwerpunkt auf der evangelischen Kirchenmusik, bezieht aber auch die katholische mit ein.
Ein weiterer 1. Preis geht an die Masterarbeit von Anja Hartlieb: Der Siedlungsbau in Mannheims nördlichen Vorstädten in der Zwischenkriegszeit.
Frau Hartlieb betritt mit ihrer Arbeit, die an der Universität Mannheim erstellt wurde, wissenschaftliches Neuland. Beginnend mit der politischen und sozialen Ausgangslage im Reich und in Mannheim sowie Ebenezer Howard und seiner Idee der Garden City, untersucht Frau Hartlieb umfassend und quellennah vor allem aus Beständen des MARCHIVUMs den Wohnungsbau in den Mannheimer Vorstädten. Sie bezieht in ihre Recherchen aber auch Interviews mit noch lebenden Zeitzeugen ein. Mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet wurde die Masterarbeit von Frau Sarah Paulsen: Otto von Bismarcks Entlassung im Spiegel der in- und ausländischen Presse (Universität Mannheim).
Frau Paulsen untersucht quellennah die Reaktion der in- und ausländischen Presse auf die Entlassung Bismarcks im März 1890. Ein Kapitel ihrer Arbeit widmet sie dem „Generalanzeiger der Stadt Mannheim und Umgebung“. Sie arbeitet heraus, dass das nationalliberale Mannheimer Presseorgan – anders etwa auch als die liberale „Vossische Zeitung“ – den Abgang Bismarcks mit großem Bedauern zur Kenntnis nimmt und seine bedeutenden Leistungen würdigt.
Sie sind auf der Suche nach einem besonderen Geschenk? Verschenken Sie eine Mitgliedschaft im Mannheimer Altertumsverein von 1859! Überreichen können Sie die Mitgliedschaft in Form eines exklusiven Geschenkgutscheins. Wir beraten Sie gerne! Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die MAV Geschäftsstelle: mav@mannheim.de oder 0621-293-2081
Vortragsreihe MAV 2026/27
Geschichte des Vereins
Unser Vorstand
Prof. Dr. Hermann Wiegand
Vorsitzender
Prof. Dr. Wilhelm Kreutz
2. Vorsitzender
Prof. Dr. Wilfried Rosendahl
2. Vorsitzender
Gerald Rehn
Schatzmeister
Mitgliedschaft
zwei kostenlosen Ausgaben der Mannheimer Geschichtsblätter pro Jahr
ermäßigten Museumsbesuchen bei den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Exkursionen zu Sonderaustellungen und historisch interessanten Orten
anregenden Vorträgen mit neuesten Erkenntnissen zu kultur-historischen Themen
Exklusive Einladungen zu Eröffnungen und Sonderveranstaltungen der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Kontaktaufnahme
Unsere Mitgliedsbeiträge
Einzelmitgliedschaft
40 Euro
Familienmitgliedschaft
45 Euro
Studenten
15 Euro
Firmen, jur. Personen, Körperschaften
100 Euro





