Étienne Drian (1885–1961) – Akt auf einem Karussellpferd

Um 1910 – Farblithographie

Aktuell ausgestellt in: „Mannheims Belle Époque – Tanz und Taumel einer Epoche“, Zeughaus, 2. OG

Mit einer Dauerausstellung präsentiert sich mittlerweile die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in den Reiss-Engelhorn-Museen, die einen ihrer Sammlungsschwerpunkte darstellt. Dazu gehört für den Zeitraum der sog. „Belle Époque“ (ca. 1871–1914) auch die 2019 an den MAV geschenkte und um 1910 entstandene Darstellung des Franzosen Étienne Drian. Die nur spärlich bekleidete Dame – wohl Höhepunkt eines Varietétheaters und Ausdruck sinnlicher Erotik – verkörpert bereits vor dem „Tanz auf dem Vulkan“ der 20er Jahre den hohen Stellenwert damaliger Unterhaltungskultur. Neben z.T. schlechten Wohnverhältnissen in den Großstädten, verbunden mit Krankheiten und Seuchen, blieb für die arbeitende Bevölkerung nach einem 10 Stunden-Tag und 3–6 Urlaubstagen pro Jahr am Abend oft nur die Flucht ins Vergnügen.

Der Künstler Étienne Drian war neben seiner Tätigkeit als Illustrator ebenso als Zeichner mehrerer Modejournale tätig und stand dem Modeschöpfer Paul Poiret nahe. Als Maler porträtierte er später u.a. Wallis Simpson, die Ehefrau des vormaligen britischen Königs Eduard VIII.

Andreas Krock, Wiss. Sammlungsleiter

Reiss-Engelhorn-Museen

 

 

Am 11. Mai 2020 wurde apl. Prof. Dr. Wilhelm Kreutz 70 Jahre alt

Der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Hermann Wiegand würdigte den 2. Vorsitzenden des MAV als unermüdlich tätigen Wissenschaftler, guten Freund und Kollegen. Würdigung für Professor Wilhelm Kreutz

 

 

Die neue Ausgabe der Mannheimer Geschichtsblätter ist erschienen

Ausgabe 38 (2020)

Inhalt

Eleonore Kopsch: Eine Hochzeit im Schloss und eine Grablege in der Trinitatiskirche: Spurensuche nach Kaiserin Elisabeths Vorfahren in Mannheim

Hermann Wiegand: Eine neue Zustiftung zur Kurpfalz-Stiftung des MAV – Die Stiftung Brigitte und Klaus Höft

Harald Stockert: Tatort Mannheim. Der Mord von Sand an Kotzebue 1819

Eva-Maria Günther: Chromatik – Klang der Farbe in der modernen Kunst

Sibylle Schwab/Lucia Stockinger: Poetry Slam in den Reiss-Engelhorn-Museen

etc.

 

 

Aufgrund der Corona-Krise müssen die Vorträge und Veranstaltungen des Mannheimer Altertumsvereins leider bis auf Weiteres ausfallen. Wir hoffen, unser Programm im Herbst 2020 wiederaufnehmen zu können und wünschen Ihnen bis dahin alles Gute – Bleiben Sie gesund!

Rätselhefte für Kinder jetzt auch online

Die Rätselhefte zur Ausstellung „Versunkene Geschichte. Archäologie an Rhein und Neckar“ in den Reiss-Engelhorn-Museen gibt es jetzt auch zum Download.

Zur Kinder- und Jugendseite des MAV

 

„Üppiger Lesestoff zu einer sehr spannenden Epoche der Stadtgeschichte“ – Mannheims Belle Époque. Tanz und Taumel einer Epoche

Der Mannheimer Morgen (MM 07.04.2020) stellt die neueste Sonderveröffentlichung der Mannheimer Geschichtsblätter vor:

Zum Artikel

 

„Standardwerk für alle Geschichtsinteressierten“ – Die Kurpfalz im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648)

Die Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ 12.03.2020) bespricht den Tagungsband zum Ladenburger Kolloquium im Herbst 2018:

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Neuerscheinung!

Die Kurpfalz im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648). Beiträge des Ladenburger Kolloquiums (22./23. November 2018), hg. von Jörg Kreutz, Wilhelm Kreutz und Hermann Wiegand (Bausteine zur Kreisgeschichte, 12), Heidelberg 2020, 388 S.

Nähere Informationen und Inhaltsverzeichnis

Ab sofort in der MAV-Geschäftsstelle erhältlich

Mitgliedspreis: 20,00 €

Bestellformular

 

„Deutsch-Französische Geschichte(n)“

Neues Veranstaltungsprogramm für das 1. Halbjahr 2020

Der Mannheimer Altertumsverein von 1859 hat vor einem Jahr am deutsch-französischen Tag, einen Kooperationsvertrag mit dem Institut Français Mannheim, dem MARCHIVUM, den Reiss-Engelhorn-Museen, dem Lehrstuhl für Spätmittelalter und Frühe Neuzeit der Universität Mannheim und dem Kreisarchiv Rhein-Neckar-Kreis geschlossen.

Der kulturelle Austausch zwischen Frankreich und der Rhein-Neckar-Region hat eine lange und wechselseitig fruchtbare Tradition. Über Kriege und schwere Zeit hinweg hat er immer wieder das Verbindende und das Gemeinsame gestärkt. Im Geiste dieser Tradition haben sich die Kooperationspartner des Programms „Deutsch-Französische Geschichte(n)“ zusammengefunden, um sie zu bewahren, an sie zu erinnern und sie weiter zu beleben.

Hier können Sie sich das Veranstaltungsprogramm von Februar bis Juli 2020 herunterladen.

 

Neuerscheinung

Ab sofort können Sie an der Kasse im Museum Zeughaus C5 die jüngste Neuerscheinung der Sonderveröffentlichungen der Mannheimer Geschichtsblätter erhalten:

Andreas Krock: Mannheims Belle Époque. Tanz und Taumel einer Epoche

War Mannheim zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert eine Großstadt fast amerikanischer Ausprägung? Viele Erfinder und Firmengründer, junge Arbeiter, emanzipierte Frauen und betuchte Damen suchten hier ihr Glück. Andreas Krock verwebt in dem umfänglich bebilderten Band deren Biografien mit den Wandlungen dieser Zeit zu einem äußerst aufregenden Kapitel Stadtgeschichte.

Die Entwicklung von der ehemaligen Residenzstadt zur aufstrebenden Industrie- und Wirtschaftsmetropole zwischen 1870 und 1914 erscheint wie ein Kaleidoskop unterschiedlicher positiver und negativer Facetten. Das Image der Industriestadt haftet Mannheim bis heute an. Doch war es damals gerade dessen enorme Antriebskraft und die damit verbundene Aufbruchsstimmung, die die Stadt an Rhein und Neckar zu etwas ganz Besonderem machten. Erscheinungsbild, Kulturleben, Vergnügungsangebot und Außenwahrnehmung profitierten in erheblichem Maße davon, bis der Erste Weltkrieg eine jähe Zäsur setzte.

Museumsausgabe: 20,00 €

Vortragsreihe MAV 2019/20 Die Vortragsreihe des Mannheimer Altertumsvereins mit spannenden Vorträgen zur lokalen und regionalen Geschichte sowie zur Archäologie und Kunstgeschichte. Die Vortragsreihe startet am 19. September 2019. Das ausführliche Programm liegt ab sofort in den Reiss-Engelhorn-Museen aus oder Sie können sich den Flyer hier herunterladen.

Vortragsreihe MAV 2019/20

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Geschichte des Vereins

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Der Mannheimer Altertumsverein wurde 1859 zum Zweck der wissenschaftlichen Erforschung der Mannheimer Stadtgeschichte und der kurpfälzischen Landesgeschichte in Form von Grabungen und der Sammlung von “Altertümern” gegründet. In den 1920er Jahren erhielt der Verein Bestände aus dem städtischen Besitz und legte damit den Grundstock für die Sammlungen der Reiss-Engelhorn-Museen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verein als “Gesellschaft der Freunde Mannheim und der ehemaligen Kurpfalz” neugegründet. Eine ausführliche Chronologie zur Vereinsgeschichte finden Sie hier.

Unser Vorstand

Prof. Dr. Hermann Wiegand

Vorsitzender

Prof. Dr. Wilhelm Kreutz

2. Vorsitzender

Prof. Dr. Alfried Wieczorek 

2. Vorsitzender

Gerald Rehn

Schatzmeister

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ermäßigten Museumsbesuchen bei den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

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Exkursionen zu Sonderaustellungen und historisch interessanten Orten

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anregenden Vorträgen mit neuesten Erkenntnissen zu kultur-historischen Themen

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Exklusive Einladungen zu Eröffnungen und Sonderveranstaltungen der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

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