Der Mannheimer Altertumsverein ist einer der ältesten seiner Art in Deutschland. Einen Überblick über seine Geschichte finden Sie hier in Form einer Chronologie von Prof. Dr. Hermann Wiegand (ursprünglich erschienen in den Mannheimer Geschichtsblättern 18/2009, S. 9-12).

2017
2017

Tagung „Deutsche Humanisten, Martin Luther und die Macht der Medien“ gemeinsam mit dem Historischen Institut der Universität Mannheim

2014
2014

Der Fördererkreis der Reiss-Engelhorn-Museen tritt als neuer Mitherausgeber der “Mannheimer Geschichsblätter” in Erscheinung

wissenschaftliches Kolloquium zu Wirken und Werk Marquard Frehers zusammen mit dem Kreisarchiv des Rhein-Neckar-Kreises

2012
2012

wissenschaftliches Kolloquium „Zwischen Reformation und Revolution“ zur Ausstellung „Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa“ (rem). Zur Tagung erschien eine umfangreiche Publikation mit gleichnamigem Titel

2011
2011

Die “Mannheimer Geschichsblätter” werden zukünftig gemeinsam vom MAV, von den rem und vom Stadtarchiv Mannheim herausgegeben

2009
2009

Jubiläum „150 Jahre Mannheimer Altertumsverein“ mit dem Festvortrag von Prof. Dr. Dieter Langewiesche „Vereine und Feste im 19. Jahrhundert“

wissenschaftliches Kolloquium „J. W. Zincgref und der Heidelberger Späthumanismus. Zur Blüte- und Kampfzeit der calvinistischen Kurpfalz“ zusammen mit den rem und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Der Tagungsband erschien in der Reihe der „Mannheimer historischen Schriften“: Wilhelm Kühlmann / Hermann Wiegand (Hg): Julius Wilhelm Zincgref und der Heidelberger Späthumanismus. Zur Blüte- und Kampfzeit der calvinistischen Kurpfalz

2008
2008

Herausgabe der neuen Reihe “Mannheimer historische Schriften” zusammen mit den rem und dem Stadtarchiv Mannheim

2007
2007

Vorsitzender: Prof. Dr. Hermann Wiegand

2006
2006-2007

Die „Mannheimer Geschichtsblätter“ werden neu gestaltet und erscheinen zusammen mit dem „remmagazin“ in halbjährlichem Rhythmus. Die Publikationstätigkeit in Zusammenarbeit mit den rem und dem Stadtarchiv Mannheim wird intensiviert

1999
1999

Präsentation der Ausstellung „Lebenslust und Frömmigkeit. Kurfürst Carl Theodor zwischen Barock und Aufklärung“ zusammen mit den rem

1998
1998

In Zusammenarbeit mit den rem wird die Ausstellung „Mit Zorn und Eifer. Karikaturen aus der Revolution 1848/49“ präsentiert

1994
1994

Fortsetzung der Traditionszeitschrift „Mannheimer Geschichtsblätter“ als Neue Folge

1984
1984

125-Jahrfeier mit dem Festvortrag von Prof. Dr. Karl Bosl, München: „Der landesgeschichtliche Aspekt in der deutschen und europäischen Geschichte“

1982
1982

Legat Ellen Bassermann für den Verein aus Anlass der 100. Wiederkehr des Geburtstages von Dr. Fritz Bassermann

1982
1982-2007

Vorsitzender: Hansjörg Probst

1972
1972

Wiederauffindung der 1943 ausgelagerten Münzen- und Taschenuhrensammlung des Vereins in Menzingen

1971
1971

Vermächtnis Franz und Maria Schnabel, heute die Kurpfalz-Stiftung Franz Schnabel

1959
1959

Jubiläum „100 Jahre Mannheimer Altertumsverein“, Schenkung der Grafiksammlung Rudolf und Dr. Fritz Bassermann zu diesem Anlass an den Verein

1952
1952

Die „Mannheimer Hefte“ werden begründet

1949
1. Dezember 1949

Wiederbegründung des Vereins durch Florian Waldeck, eine wichtige Rolle spielt dabei OB Dr. Hermann Heimerich

1936
1936

Grabungen in Neckarau (spätrömischer Burgus)

1934
1934-1944

2. Stellvertreter: Prof. Dr. Hermann Gropengießer, Gymnasialprofessor, Museumsleiter, Archäologe

1933
1933

Gleichschaltung unter dem Vorsitzenden Heinrich Winterwerb (bis 1945), Schriftführerin ist Wilma Stoll

1930
1930-1932

Vorsitzender: Florian Waldeck*

1924
1924

Großes Carl-Theodor-Fest. Den Festvortrag, in dem eine Neubewertung Carl Theodors erfolgt, hält Prof. Dr. Franz Schnabel

1914
1914-1929

Vorsitzender: Geheimrat Wilhelm Caspari

1912
1912-1914

Vorsitzender: Wilhelm Zeiler

1909
1909

Jubiläum „50 Jahre Mannheimer Altertumsverein“. Aus diesem Anlass wurde dem Verein der Rother Altar geschenkt, der heute in den rem zu sehen ist. Im gleichen Jahr: eine Ausstellung „Werke der Kleinporträtkunst“

1909
1909-1929

Schriftführer ist Friedrich Walter, der Historiker der Stadt Mannheim

1908
1908-1914

Grabungen in Ladenburg unter Hermann Gropengießer

1907
1907-1908

Grabungen im Mannheimer Schlossgarten (neolithisches Hockergrab der Glockenbecherkultur) und im Hermsheimer Bösfeld (fränkische Gräber)

1905
1905

Eröffnung des Stadtgeschichtlichen Museums des Vereins in der ehemaligen Schulkirche L 1

1902
1902

Präsentation der ersten Carl-Theodor-Ausstellung

1902
1902-1904

Grabungen in Feudenheim, Leutershausen, Ladenburg, Schwetzingen, Hochstätt, Sandhofen und Messelhausen

1900
1900-1940

Die „Mannheimer Geschichtsblätter“ erscheinen als regelmäßige Publikation.

1899
1899

Ausstellung zum Thema Frankenthaler Porzellan

1898
1898-1899

Grabungen in Ladenburg

1898
1898

Ausstellung über die Revolution von 1848/49

1889
1889-1912

Vorsitzender: Major a.D. Max von Seubert

1887
1887

Der Großherzog von Baden wird Protektor des Mannheimer Altertumsvereins.

1885
1885-1886

Grabungen in Edingen (römische und fränkische Gräber)

1882
1882

Grabungen in Ilvesheim (römische Funde) und Neckarau

1880
1880-1888

Vorsitzender: Gustav Christ; Beginn der systematischen Vortragstätigkeit und Denkmälerinventarisierung

1879
1879

Vorsitzender: Ernst Huffschmid

1879
1879-1880

Vereinigung der Sammlungen des Altertumsvereins mit dem Großherzoglichen Antiquarium in zwölf Räumen des Ostflügels im Mannheimer Schloss

1867
1867-1874

Grabungen in Osterburken (römisches Kastell); zwei Räume für Sammlungen im Schloss

1862
1862-1878

Vorsitzender: Ludwig Gerlach

1860
1860-1869

Grabungen in Wallstadt (römische und fränkische Gräber), Ilvesheim (römische Gefäße), Feudenheim (römische Funde), Viernheim (römischer Ziegelofen) und Walldorf (eisenzeitlicher Grabhügel)

1859
2. April 1859

Gründung des Vereins durch Johann Philipp Zeller (1824-1862) Gründungsmitglieder sind Handwerker, Architekten und Kaufleute.

Der Mannheimer Altertumsverein ist einer der ältesten seiner Art in Deutschland. Einen Überblick über seine Geschichte finden Sie hier in Form einer Chronologie von Prof. Dr. Hermann Wiegand (ursprünglich erschienen in den Mannheimer Geschichtsblättern 18/2009, S. 9-12).

2. April 1859 Gründung des Vereins durch Johann Philipp Zeller (1824-1862) Gründungsmitglieder sind Handwerker, Architekten und Kaufleute.

1860-1869 Grabungen in Wallstadt (römische und fränkische Gräber), Ilvesheim (römische Gefäße), Feudenheim (römische Funde), Viernheim (römischer Ziegelofen) und Walldorf (eisenzeitlicher Grabhügel)

1862-1878 Vorsitzender: Ludwig Gerlach

1867-1874 Grabungen in Osterburken (römisches Kastell); zwei Räume für Sammlungen im Schloss

Seit Ende der 1860er Jahre Grabungen in Ladenburg

1879 Vorsitzender: Ernst Huffschmid

1880-1888 Vorsitzender: Gustav Christ; Beginn der systematischen Vortragstätigkeit und Denkmälerinventarisierung

1879/1880 Vereinigung der Sammlungen des Altertumsvereins mit dem Großherzoglichen Antiquarium in zwölf Räumen des Ostflügels im Mannheimer Schloss

1882 Grabungen in Ilvesheim (römische Funde) und Neckarau

1885-1886 Grabungen in Edingen (römische und fränkische Gräber)

1887 Der Großherzog von Baden wird Protektor des Mannheimer Altertumsvereins.

1888-1892 Grabungen in Rappenau (Grabhügel)

1889-1912 Vorsitzender: Major a.D. Max von Seubert

1890-1894 Grabungen am Atzelberg bei Ilvesheim (Gräber von der Bronzezeit bis in die Römerzeit)

1898 Ausstellung über die Revolution von 1848/49

1899 Ausstellung zum Thema Frankenthaler Porzellan

1898-1899 Grabungen in Ladenburg

1900-1940 Die „Mannheimer Geschichtsblätter“ erscheinen als regelmäßige Publikation.

1902 Präsentation der ersten Carl-Theodor-Ausstellung

1902-1904 Grabungen in Feudenheim, Leutershausen, Ladenburg, Schwetzingen, Hochstätt, Sandhofen und Messelhausen

1905 Eröffnung des Stadtgeschichtlichen Museums des Vereins in der ehemaligen Schulkirche L 1

1907-1908 Grabungen im Mannheimer Schlossgarten (neolithisches Hockergrab der Glockenbecherkultur) und im Hermsheimer Bösfeld (fränkische Gräber)

1908-1914 Grabungen in Ladenburg unter Hermann Gropengießer

1909 Jubiläum „50 Jahre Mannheimer Altertumsverein“. Aus diesem Anlass wurde dem Verein der Rother Altar geschenkt, der heute in den rem zu sehen ist. Im gleichen Jahr: eine Ausstellung „Werke der Kleinporträtkunst“

1909-1929 Schriftführer ist Friedrich Walter, der Historiker der Stadt Mannheim

1912-1914 Vorsitzender: Wilhelm Zeiler

1914-1929 Vorsitzender: Geheimrat Wilhelm Caspari

1920 Gründung mehrerer neuer Arbeitsgruppen, unter anderem der Familiengeschichtlichen Vereinigung und der Sammlervereinigung

1924 Großes Carl-Theodor-Fest. Den Festvortrag, in dem eine Neubewertung Carl Theodors erfolgt, hält Prof. Dr. Franz Schnabel.

1930-1932 Vorsitzender: Florian Waldeck*

1933 Gleichschaltung unter dem Vorsitzenden Heinrich Winterwerb (bis 1945), Schriftführerin ist Wilma Stoll.

1934-1944 2. Stellvertreter: Prof. Dr. Hermann Gropengießer, Gymnasialprofessor, Museumsleiter, Archäologe

1936 Grabungen in Neckarau (spätrömischer Burgus)

1944 Der letzte Vortrag wird gehalten, danach Erlöschen der Vereinstätigkeit.

1. Dezember 1949 Wiederbegründung des Vereins durch Florian Waldeck, eine wichtige Rolle spielt dabei OB Dr. Hermann Heimerich.

1952 Die „Mannheimer Hefte“ werden begründet.

1959 Jubiläum „100 Jahre Mannheimer Altertumsverein“, Schenkung der Grafiksammlung Rudolf und Dr. Fritz Bassermann zu diesem Anlass an den Verein

1971 Vermächtnis Franz und Maria Schnabel, heute die Kurpfalz-Stiftung Franz Schnabel

1972 Wiederauffindung der 1943 ausgelagerten Münzen- und Taschenuhrensammlung des Vereins in Menzingen

1982 Legat Ellen Bassermann für den Verein aus Anlass der 100. Wiederkehr des Geburtstages von Dr. Fritz Bassermann

1982-2007 Vorsitzender: Hansjörg Probst

1984 125-Jahrfeier mit dem Festvortrag von Prof. Dr. Karl Bosl, München: „Der landesgeschichtliche Aspekt in der deutschen und europäischen Geschichte“

1994 Fortsetzung der Traditionszeitschrift „Mannheimer Geschichtsblätter“ als Neue Folge

1998 In Zusammenarbeit mit den rem wird die Ausstellung „Mit Zorn und Eifer. Karikaturen aus der Revolution 1848/49“ präsentiert.

1999 Präsentation der Ausstellung „Lebenslust und Frömmigkeit. Kurfürst Carl Theodor zwischen Barock und Aufklärung“ zusammen mit den rem

2006/07 Die „Mannheimer Geschichtsblätter“ werden neu gestaltet und erscheinen zusammen mit dem „remmagazin“ in halbjährlichem Rhythmus. Die Publikationstätigkeit in Zusammenarbeit mit den rem und dem Stadtarchiv Mannheim wird intensiviert

2007 Vorsitzender: Prof. Dr. Hermann Wiegand

2008 Herausgabe der neuen Reihe “Mannheimer historische Schriften” zusammen mit den rem und dem Stadtarchiv Mannheim

2009 Jubiläum „150 Jahre Mannheimer Altertumsverein“ mit dem Festvortrag von Prof. Dr. Dieter Langewiesche „Vereine und Feste im 19. Jahrhundert“

2011 Die “Mannheimer Geschichsblätter” werden zukünftig gemeinsam vom MAV, von den rem und vom Stadtarchiv Mannheim herausgegeben

2014 Der Fördererkreis der Reiss-Engelhorn-Museen tritt als neuer Mitherausgeber der “Mannheimer Geschichsblätter” in Erscheinung